Volkmar Fritsche
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studierte Schulmusik,
Dirigieren und Komposition an den Musikhochschulen Stuttgart und
Freiburg. Mit einem Fulbright-Stipendium setzte er seine Studien in
den USA, an der Brandeis University, Waltham (Mass.) fort und wurde
1962 in Tanglewood mit dem Koussevitzky-Preis für Komposition
ausgezeichnet. Zu seinen Lehrern gehörten W. Fortner, W.
Lutoslawski, V. Wangenheim, Franco Ferrara (Siena), Igor Markevitch
(Monte Carlo).
Volkmar Fritsche war von 1968 bis 1973 als
Hochschullehrer an der Folkwang Hochschule tätig, dirigierte unter
anderem die Jugendkonzerte der Duisburger Sinfoniker und 1969 in Bonn
die Uraufführung von Stockhausen"s "Fresko für 4
Orchestergruppen". Anschließend ging er als Kapellmeister ans
Staatstheater Oldenburg, wo er das klassische Opern- und
Operettenrepertoire und die Jugendkonzerte dirigierte.
Von 1980 bis 2002 hatte er
einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Trossingen für
Partiturspiel (Schulmusik, Kirchenmusik und Kapellmeisterklasse).
Als
Städtischer Musikdirektor der Stadt Balingen leitete er die
Sinfoniekonzerte mit deutschen und internationalen Sinfonieorchestern
und die Opernproduktionen der Stadthalle Balingen. Gastdirigate
führten ihn in die USA, nach Russland, Japan und Australien.
1997
wurde Volkmar Fritsche mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der
Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.